“Steigende Energie-Preise? Nur noch bei Kerzenschein lesen? Sparen bis es dunkel wird? Nicht mit der Strom-Flatrate zum sagenhaft günstigen Preis: 0 €!
Energieversorger, die konsequent auf erneuerbare Energien setzen, können (nach Abzahlung der Anlagen) Strom quasi zum Nulltarif erzeugen. Also können sie den Strom fast verschenken – wenn sie dafür andere Einkommensquellen erschließen – in anderen Branchen funktionierte das ähnlich: Skype verschenkte Telefongespräche, Gmail quasi unbegrenzten E-Mail-Speicherplatz, Dropbox Speicherplatz generell.
Die Stromflatrate refinanziert sich durch die privatesten Nutzerdaten, die man erheben kann: Einblick in die heiligen 4 Wände, direkten Kundenzugang und den Verkauf weiterer Leistungen.

Smart Meter und clevere Haussysteme und Thermostaten (bspw. digitalstrom , tado, nest) erledigen hier zweierlei: Sie steuern die Verbraucher im Haushalt entsprechend der tatsächlichen Verfügbarkeit von kostenlosem Ökostrom je nach Wetterlage bzw. entsprechend der günstigsten Einkaufspreise an der Strombörse. Außerdem lernen sie sehr genau das Verhalten der Kunden kennen: wer steht wann auf und nutzt welche Geräte, wer geht wann aus dem Haus, ist wie kälteempfindlich etc pp. Diese Daten helfen beim Verkauf weiterer Produkte, über die der Anbieter Geld verdient (Telefon, Internet, Gas, Elektrogeräte, Sicherheitssysteme, Hustensaft-Lieferexpress, Heizdecken etc pp.).
Der Kunde gibt eine gewisse Kontrolle über die Gerätesteuerung ab und legt seine Nutzungsdaten offen – erhält dafür aber im Gegenzug kostenlosen Strom – immer!
Der Anbieter verschenkt Strom – erhält dafür aber direkten Zugang zu einer riesigen Kundenbasis und kann dort clever weitere Leistungen aus einer Hand verkaufen.
Einstiegsfinanzierung der Anlagen: Genossenschaftsanteile oder 7 Jahre Strombezug zum fixierten €/kwh…”
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